Kieferchirurgie · Thema

Kieferhöhlenchirurgie

Die Wurzeln der oberen Backenzähne reichen häufig bis an die Kieferhöhle. Entzündungen und Eingriffe in dieser Region betreffen deshalb beides — Zahn und Nebenhöhle.

Zahn und Nebenhöhle, eine Grenze

Nach einer Zahnentfernung im Oberkiefer kann sich eine Verbindung zur Kieferhöhle öffnen. Eine Wurzel oder ein Implantat kann in die Höhle rutschen. Eine chronische Entzündung der Höhle kann vom Zahn ausgehen — und umgekehrt. Wer nur die eine Seite behandelt, lässt die andere offen.

Deshalb die 3D-Aufnahme vorher: Sie zeigt alle Nebenhöhlen in einem Volumen und den Bezug zu den Wurzeln.

Was wir behandeln

  • Mund-Antrum-Verbindung nach Zahnentfernung — plastischer Verschluss
  • In die Kieferhöhle verlagerte Wurzelreste oder Implantate
  • Chronische Sinusitis dentaler Ursache, in Abstimmung mit der HNO
  • Kieferhöhlenbefunde als Zufallsbefund im DVT
  • Sinuslift als Vorbereitung einer Implantation

Das große 3D-Volumen unseres Volumentomographen erlaubt die Beurteilung aller Nebenhöhlen mit nur einer Aufnahme. Mehr dazu unter 3D-Röntgen / DVT.

Den Sinuslift als Aufbau beschreiben wir unter Rekonstruktive Chirurgie · Sinuslift. Bei einer entzündeten Höhle behandeln wir diese zuerst — gegebenenfalls mit der HNO.

Häufige Fragen

Eine offene Stelle zwischen Mund und Kieferhöhle, meist nach der Entfernung eines oberen Backenzahns. Sie muss verschlossen werden, sonst bleibt eine Entzündung. Der Verschluss ist ein kurzer, ambulanter Eingriff.

Wenn die Ursache dental ist, oft wir zuerst. Ist die Höhle unabhängig entzündet oder die Ostien verlegt, holen wir die HNO dazu. Beides parallel zu behandeln, ohne Absprache, bringt wenig.

In den ersten zwei Wochen nicht. Druck aus der Nase öffnet die Naht oder senkt eine angehobene Schleimhaut. Nicht tauchen, nicht fliegen — danach ist das vorbei.

Jetzt Termin vereinbaren.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin — telefonisch unter 05231 962600 oder direkt online.