Rekonstruktive Chirurgie · Verfahren
Sinuslift
Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich fehlt nach Zahnverlust oft die Höhe: Die Kieferhöhle dehnt sich aus, der Knochen darunter wird dünn. Beim Sinuslift heben wir die Schleimhaut der Kieferhöhle an und gewinnen darunter Platz für neuen Knochen.
Höhe gewinnen, wo die Kieferhöhle den Platz nimmt
Nach Zahnverlust im seitlichen Oberkiefer senkt sich der Boden der Kieferhöhle. Was bleibt, reicht oft nicht für ein Implantat. Der Sinuslift hebt die Schleimhaut an und füllt den gewonnenen Raum auf — ein Routineeingriff mit gut vorhersagbarem Ergebnis.
Ob intern oder extern, entscheidet die Restknochenhöhe auf der 3D-Aufnahme. Nicht das Gefühl am Behandlungsstuhl.
Intern
Über das Implantatbett, bei geringem Höhendefizit. Implantat und Aufbau in einer Sitzung.
Extern
Über ein kleines seitliches Fenster, bei größerem Defizit. Einheilung vier bis sechs Monate.
Gut zu wissen
- Der Eingriff erfolgt ambulant, meist in örtlicher Betäubung
- In den ersten zwei Wochen: nicht schnäuzen, nicht tauchen, nicht fliegen
- Bei entzündeter Kieferhöhle behandeln wir diese zuerst — gegebenenfalls mit der HNO
- Eine vorherige DVT gehört zur Planung, siehe 3D-Röntgen / DVT
Reicht die Höhe trotz Sinuslift nicht oder ist der Knochen zu dünn, kommen Zygoma-Implantate oder IPS®-Implantate infrage. Das klären wir vorher, nicht hinterher.
Für Sie bedeutet dies: ein geplanter, ambulanter Eingriff. Die Einschränkungen danach betreffen vor allem die Nase — nicht den Alltag.
Häufige Fragen
Tut ein Sinuslift weh?
Warum darf ich danach nicht schnäuzen?
Kann das Implantat sofort gesetzt werden?
Planungstermin vereinbaren.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin — telefonisch unter 05231 962600 oder direkt online.