Kieferorthopädische Chirurgie · Eingriff
Freilegung verlagerter Zähne
Verlagerte Zähne werden freigelegt und somit für den Kieferorthopäden greifbar. Am häufigsten betrifft das die oberen Eckzähne, die im Knochen stecken bleiben und von allein nicht durchbrechen.
Wir legen frei, die KFO holt ein
Der Zahn bleibt, wo er ist — wir machen ihn nur erreichbar. Ein Attachment mit Kettchen wird aufgeklebt, die Zugrichtung hat Ihre kieferorthopädische Praxis vorher festgelegt. Die Einordnung übernimmt sie, nicht wir.
Ob der Zugang von der Gaumenseite oder von vestibulär kommt, entscheidet die Lage im Knochen. Deshalb die 3D-Aufnahme: Sie zeigt den Bezug zu den Nachbarwurzeln, bevor der Schnitt gesetzt wird.
Ablauf
- 3D-Aufnahme: exakte Lage des Zahns und Bezug zu den Nachbarwurzeln
- Absprache mit der kieferorthopädischen Praxis über Zugang und Zugrichtung
- Freilegung in örtlicher Betäubung, bei Kindern auf Wunsch in Sedierung
- Aufkleben eines Attachments mit Kettchen, damit sofort eingeordnet werden kann
- Kontrolle nach einer Woche, dann zurück zur kieferorthopädischen Behandlung
Der Eingriff dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten. Die Schwellung ist meist gering, die Schule kann Ihr Kind oft am Folgetag wieder besuchen.
Bringen Sie vorhandene Röntgenbilder und den kieferorthopädischen Plan mit. Eine Überweisung ist möglich, aber nicht erforderlich. Mehr zur 3D-Diagnostik / DVT.
Häufige Fragen
Tut das weh?
Kann mein Kind danach in die Schule?
Was ist das Attachment?
Freilegung planen? Lassen Sie sich beraten.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin — telefonisch unter 05231 962600 oder direkt online.