Kieferchirurgie · Thema
Gutartige und bösartige Veränderungen im Kiefer
Die Diagnostik und Therapie von gutartigen und bösartigen Veränderungen im Kieferbereich gehört zu unserer täglichen Praxis. Die meisten Befunde sind harmlos — sicher weiß man das aber erst nach der Abklärung.
Erst klären, dann behandeln
Eine Verschattung im Röntgenbild ist noch keine Diagnose. Manche Zysten wachsen jahrelang unbemerkt, manche Knochenveränderungen bleiben gutartig, manche Stellen in der Mundhöhle tun das nicht. Der Unterschied lässt sich nicht am Bild allein entscheiden.
Deshalb die Reihenfolge: untersuchen, in 3D darstellen wenn nötig, Probe entnehmen, feingeweblich klären — und erst dann operieren oder weiterleiten.
Typische Befunde
- Zysten des Ober- und Unterkiefers, häufig als Zufallsbefund im Röntgenbild
- Odontogene Tumoren und Knochenveränderungen
- Schleimhautveränderungen: weiße oder rote Areale, nicht heilende Stellen
- Speicheldrüsenbefunde und Lymphknotenschwellungen
- Verdacht auf ein Karzinom der Mundhöhle
Wie wir vorgehen
- Klinische Untersuchung, Röntgen, bei Bedarf 3D-Diagnostik
- Probeentnahme in örtlicher Betäubung, wenn der Befund unklar ist
- Feingewebliche Untersuchung durch ein pathologisches Institut
- Befundbesprechung mit Ihnen — verständlich, schriftlich, ohne Zeitdruck
- Therapie oder, bei bösartigem Befund, Anbindung an eine Klinik und ein Tumorboard
Eine Stelle in der Mundhöhle, die nach zwei Wochen nicht abgeheilt ist, gehört angeschaut. Das ist in den allermeisten Fällen unauffällig — und in den wenigen anderen entscheidend.
Schleimhautbefunde im Gesicht und am Mund beschreiben wir auch unter Schleimhäute der Mundhöhle und Tumorchirurgie.
Häufige Fragen
Heißt eine Zyste im Kiefer Krebs?
Tut die Probeentnahme weh?
Was passiert, wenn der Befund bösartig ist?
Befundtermin vereinbaren.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin — telefonisch unter 05231 962600 oder direkt online.