Kieferchirurgie · Thema

Aufbau von Kieferknochen

Fehlt Knochen, fehlt dem Implantat das Lager. Erforderliche Aufbaumaßnahmen am Kieferknochen können mit verschiedensten Techniken durchgeführt werden — auch größere Eingriffe erfolgen ambulant.

Das Lager bauen, bevor das Implantat kommt

Nach Zahnverlust schrumpft der Kiefer. Manchmal reicht, was bleibt. Manchmal nicht: zu wenig Höhe unter der Kieferhöhle, zu schmaler Kamm, ein Defekt nach Entzündung oder Explantation. Dann muss der Knochen zuerst wieder tragfähig werden.

Welches Verfahren infrage kommt, entscheidet die 3D-Aufnahme — Höhe, Breite und Qualität sind vorher bekannt. Nicht das Gefühl am Behandlungsstuhl.

Verfahren, die wir beherrschen

  • Sinuslift, intern und extern
  • Autologe Knochenblöcke aus Kinn- oder Kieferwinkelregion
  • GBR-Techniken mit Membranen, Titan-Mesh und StickyBone
  • Socket Preservation direkt nach der Zahnentfernung
  • Bonesplit, Expander-Techniken und Sandwich-Osteoplastiken

Auch größere Aufbauten erfolgen ambulant. Auf Wunsch in Sedierung oder Vollnarkose. In der Einheilzeit tragen Sie eine provisorische Versorgung — Sie sind zu keinem Zeitpunkt ohne Zähne.

Ausführlich beschrieben sind die Verfahren auf der Seite Rekonstruktive Chirurgie. Welche Implantatart danach trägt, unter Implantologie.

Häufige Fragen

Diesen Satz hören wir oft. In den meisten Fällen geht doch etwas — über Aufbau, Zygoma oder IPS®. Bringen Sie vorhandene Aufnahmen mit. Wir sagen Ihnen ehrlich, was trägt und was nicht.

Der Eingriff selbst ist ein Termin. Die Einheilung dauert in der Regel vier bis sechs Monate, bevor das Implantat gesetzt wird. Manche Aufbauten erfolgen gleichzeitig mit der Implantation. Den Zeitplan erhalten Sie schriftlich.

Weil beides stimmt. Hier der knöcherne Kiefer als Fachgebiet. Unter Rekonstruktive Chirurgie die einzelnen Verfahren — Sinuslift, Block, GBR, Bonesplit, Socket Preservation — jeweils ausführlich.

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