Ästhetische Chirurgie · Eingriff

Brow-Lift / Augenbrauen-Hebung

Tief stehende Augenbrauen erdrücken gelegentlich das Gesicht. Durch ein Brow-Lifting gewinnt Ihr Ausdruck an Frische und Stärke. Gelegentlich muss eine Kombination mit einer Lidstraffung erfolgen.

Die Braue heben, nicht die Stirn spannen

Eine zu tief stehende Braue legt Haut auf das Oberlid. Wer dann nur das Lid kürzt, holt den Blick nicht zurück — er verkürzt nur die Haut. Zuerst muss die Braue wieder dort stehen, wo sie hingehört.

Der Zugang liegt je nach Befund direkt an der Braue, in der Schläfe oder im behaarten Kopf. Wichtig ist das Maß: Eine zu starke Hebung verändert den Ausdruck. Deshalb planen wir am stehenden Patienten und mit Fotovergleich.

Wann es das richtige Verfahren ist

  • Die Braue steht tief und drückt auf das Oberlid
  • Eine reine Lidstraffung würde den Blick nicht öffnen, sondern nur die Haut kürzen
  • Der äußere Brauenanteil ist deutlich abgesunken
  • Der Ausdruck wirkt streng oder müde, obwohl das Lid unauffällig ist

Der Eingriff erfolgt ambulant, meist in örtlicher Betäubung mit Sedierung. Ob ein Lid-Lift dazugehört, sehen wir in der Beratung — nicht erst im OP.

Wir planen am stehenden Patienten und mit Fotovergleich. Eine zu starke Hebung verändert den Ausdruck. Lieber ein Millimeter weniger als ein überraschter Blick.

Häufige Fragen

Wenn die Braue tief steht, nein. Dann liegt das Problem oberhalb des Lids. Eine Lidstraffung allein würde Haut kürzen und die Braue noch tiefer wirken lassen.

Am Haaransatz oder hinter der Haargrenze später kaum. Direkt an der Braue liegt sie in einer natürlichen Linie. Wo der Zugang sitzt, hängt vom Befund ab — das sehen Sie vorher an den Fotos.

Jahre, nicht Jahrzehnte ohne jede Veränderung. Das Gesicht altert weiter. Eine maßvolle Hebung altert natürlicher als eine maximale.

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