Rekonstruktive Chirurgie · Verfahren

Bonesplit und Expander

Ist der Kieferkamm hoch genug, aber zu schmal, muss nicht immer aufgebaut werden. Er lässt sich auch dehnen: Der Knochen wird längs geteilt und mit Expandern schrittweise geweitet, bis das Implantat Platz hat.

Dehnen statt aufbauen

Ein schmaler Kamm mit ausreichender Höhe ist ein anderer Befund als ein niedriger Kamm. Hier fehlt Breite, nicht Substanz. Bonesplit und Expander nutzen das: Der Knochen wird längs geteilt und vorsichtig geweitet. Der eigene, vitale Knochen bleibt erhalten.

Häufig setzen wir das Implantat in derselben Sitzung. Eine zweite Entnahmestelle entfällt.

Vorteile

  • Keine zweite Wunde durch eine Knochenentnahme
  • Häufig Implantation in derselben Sitzung
  • Kürzere Gesamtbehandlungszeit als beim Blockaufbau
  • Der eigene, vitale Knochen bleibt erhalten

Grenzen

Das Verfahren braucht eine Restbreite und ausreichend spongiösen Knochen zwischen den Außenwänden. Im sehr harten, schmalen Unterkiefer stößt es an Grenzen — dann ist der Block oder die GBR der sichere Weg. Das entscheiden wir anhand der 3D-Aufnahme, nicht am Behandlungsstuhl.

Für Sie bedeutet dies: kürzere Behandlung, weniger Chirurgie, weniger Schmerz — wo es der Befund erlaubt.

Häufige Fragen

Häufig ja. Genau das ist der Vorteil gegenüber dem Block: keine monatelange Wartezeit, wenn Breite das einzige Problem ist.

Nein. Der Kamm muss hoch genug sein und zwischen den Außenwänden noch weichen Knochen haben. Im sehr harten, messerscharfen Unterkiefer wählen wir den Block oder GBR.

In der Regel weniger. Es gibt keine Entnahmestelle, und der Eingriff ist kürzer. Schwellung und Druckgefühl für ein paar Tage sind üblich.

Jetzt Termin vereinbaren.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin — telefonisch unter 05231 962600 oder direkt online.