Rekonstruktive Chirurgie · Verfahren
Autologe Knochenblöcke
Eigener Knochen ist nach wie vor der Maßstab: Er heilt zuverlässig ein, bringt eigene Zellen mit und trägt sofort Volumen. Bei großen Defiziten ist der Block deshalb weiterhin erste Wahl.
Eigener Knochen, eigenes Volumen
Ersatzmaterial füllt Lücken. Ein Block aus eigenem Knochen trägt von Anfang an und verwächst mit dem Lager. Deshalb greifen wir bei großen Höhen- oder Breitendefiziten weiterhin zum eigenen Knochen — nicht aus Tradition, sondern weil er vorhersagbarer einheilt.
Die Entnahme liegt meist im Mund: Kieferwinkel, seltener Kinn. Eine zweite Wunde am Beckenkamm brauchen wir für die üblichen Defizite nicht.
Woher der Knochen kommt
- Kieferwinkelregion — der häufigste Entnahmeort, unauffällig gelegen
- Kinnregion bei kleineren Blöcken
- Späne aus dem Bohrvorgang, gemischt mit Ersatzmaterial
Sandwich-Osteoplastik
Ist der Kieferkamm in der Höhe stark geschrumpft, trennen wir ein Segment ab, heben es an und legen den Aufbau dazwischen — wie die Füllung eines Sandwichs. Der Vorteil: Das aufgesetzte Segment bringt eigene Durchblutung und befestigte Schleimhaut mit, und die Höhe stimmt anschließend wieder mit dem Gegenkiefer überein.
Nach dem Aufbau folgen vier bis sechs Monate Einheilung. In dieser Zeit tragen Sie eine provisorische Versorgung — Sie sind zu keinem Zeitpunkt ohne Zähne.
Für Sie bedeutet dies: eine Entnahmestelle im Mund, kein Beckenkamm, ein tragfähiges Lager nach der Einheilung. Den Zeitplan und die Kosten erhalten Sie schriftlich.
Häufige Fragen
Tut die Entnahmestelle lange weh?
Warum nicht nur Ersatzmaterial?
Kann ich danach arbeiten?
Beratungstermin vereinbaren.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin — telefonisch unter 05231 962600 oder direkt online.