Kieferorthopädische Chirurgie · Diagnostik

Kiefergelenksdiagnostik

Weil funktionelle, strukturelle und psychische Einflüsse im Kiefergelenk Störungen bewirken können, ist die Ursachenforschung häufig kompliziert.

Erst die Ursache, dann die Therapie

Mit Kiefergelenkserkrankungen kennen wir uns aus. Diagnostik und Therapie für die sogenannte CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) sind bei uns Routine — funktionell, strukturell und im Zusammenspiel.

Knacken allein ist noch keine Operationsindikation. Die meisten Beschwerden lassen sich ohne Eingriff deutlich bessern. Irreversible Maßnahmen — Einschleifen, Neuversorgung des ganzen Gebisses — stehen bei uns nie am Anfang.

Typische Beschwerden

  • Knacken oder Reiben beim Öffnen und Kauen
  • Eingeschränkte Mundöffnung, Blockaden
  • Schmerzen vor dem Ohr, in der Schläfe oder im Nacken
  • Morgendliche Verspannung der Kaumuskulatur, Zähneknirschen
  • Ohrgeräusche ohne HNO-Befund

Was wir untersuchen

Zur Diagnostik gehören die manuelle Funktionsanalyse, die Untersuchung der Kaumuskulatur, die Beurteilung von Bisslage und Zahnkontakten sowie — wenn strukturelle Veränderungen im Raum stehen — die Darstellung beider Kiefergelenke in einer 3D-Aufnahme. Erst danach entscheiden wir über Schiene, Physiotherapie, medikamentöse Begleitung oder, in seltenen Fällen, einen Eingriff.

Die meisten CMD-Beschwerden lassen sich ohne Operation deutlich bessern. Irreversible Maßnahmen stehen bei uns nie am Anfang.

Häufige Fragen

Selten. Zuerst Schiene, Physiotherapie und, wenn nötig, medikamentöse Begleitung. Einen Eingriff besprechen wir nur, wenn strukturelle Schäden das verlangen und die konservative Therapie nicht greift.

Häufig ja — wenn sie zur Diagnose passt, nicht als Standardschiene von der Stange. Ob eine Schiene sinnvoll ist, sagt die Funktionsanalyse, nicht der Wunsch nach „irgendetwas zwischen den Zähnen“.

Nicht immer. Zeigt die klinische Untersuchung Hinweise auf strukturelle Veränderungen, fertigen wir eine DVT beider Gelenke an. Sonst sparen wir uns die Aufnahme. Mehr zur 3D-Diagnostik / DVT.

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