Parodontologie · Therapie
Chirurgische Therapie
Bei tiefgreifenden Problemen sollten Zahntaschen sanft geöffnet werden, um in der Tiefe die Ursachen zu beseitigen.
Wann wir öffnen
- Taschen bleiben nach der geschlossenen Therapie tiefer als sechs Millimeter
- Blutung und Eiteraustritt bestehen fort
- Der Defekt liegt in der Wurzelaufzweigung mehrwurzeliger Zähne
- Konkremente sitzen so tief, dass sie geschlossen nicht erreichbar sind
Wie schonend das geht
Wir arbeiten mit minimal-invasiven Schnittführungen: Der Zugang bleibt so klein wie möglich, die Papillen zwischen den Zähnen werden erhalten, das Gewebe wird spannungsfrei zurückgelegt. Das schützt die Ästhetik im sichtbaren Bereich und verkürzt die Heilung. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung, auf Wunsch in Sedierung, und dauert je Kieferabschnitt etwa eine Stunde.
Häufig kombinieren wir die Öffnung direkt mit der regenerativen Therapie — dann wird in derselben Sitzung gereinigt und aufgebaut. Mehr dazu unter Regenerative Therapie.
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